Standortfaktor Familienfreundlichkeit

Der Familienatlas bescheinigt der Region „sehr attraktive Rahmenbedingungen für Familien“. Der Familienatlas ist eine Standortbestimmung, die das Prognos-Institut alle zwei Jahre für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Deutschen Industrie- und Handelskammertag erstellt. Alle deutschen Landkreise und kreisfreien Städte werden dabei einem systematischen Vergleich unterzogen. Die folgenden Felder werden analysiert:

  1. Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  2. Wohnsituation und Wohnumfeld
  3. Bildung und Ausbildung
  4. Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche
  5. Arbeitsmarkt und Demografie.

Der Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim erreicht einen sehr beachtlichen Rang und wird den „etablierten Regionen“ zugerechnet. Spitzenwerte erzielt die Region bei der Wohnsituation und dem Wohnumfeld, als überdurchschnittlich gut erscheint der Bereich von Arbeitsmarkt und Demografie.

Komplettes Angebot

Familienfreundlichkeit ist ein Standortfaktor ersten Ranges. Grundlage ist ein qualifiziertes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen. Die Städte und Gemeinden der Kommunalen Allianz haben Vorsorge getroffen, so dass jedes Kind einen Betreuungsplatz erhalten kann, wenn die Eltern dies wünschen. Für eine familienfreundliche Wohnsituation stellen die Kommunen attraktives Bauland zu bezahlbaren Preisen bereit, so dass auch junge Familien einen Lebensraum in einem intakten Umfeld finden. Bildung hat traditionell einen hohen Stellenwert in der Region. Wohnortnahe Grund- und Hauptschulen und die bestehenden weiterführenden Schulen – Realschule, Gymnasium und Fachoberschule – in Uffenheim und im Nahbereich eröffnen alle Möglichkeiten. Kein anderer Landkreis in Deutschland hat eine höhere Ausbildungsplatzdichte und bietet vergleichsweise mehr duale Ausbildungsstellen an.

Personalpolitik

Die Unternehmen haben vielfältige Möglichkeiten einer familienfreundlichen Gestaltung der Personalpolitik, vor allem

  1. die flexible Gestaltung der Arbeitszeit
  2. die Einrichtung einer ausreichenden Zahl von Teilzeit-Arbeitsplätzen
  3. das Jobsharing, bei dem sich mehrere Mitarbeiter einen Arbeitsplatz teilen
  4. die Kontaktpflege zu Mitarbeitern während der Elternzeit, um ihnen den frühzeitigen und problemlosen Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen.